Hereinspaziert!


Spitzensportlerin, DIY-Addict, Sterneköchin und Supermum bloggt aus ihrem Leben.
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Motivation

Am Stock läuft es sich auch ganz gut

Das Thema Sport kam in den letzten Monaten deutlich zu kurz…im Blog!

Bis Ende des fünften Monats bin ich noch mit meiner Firmen-Laufgruppe zweimal pro Woche 5 km laufen gegangen, aber danach wurde ich für die anderen einfach zu langsam.

Deutlich mehr Gewicht und weniger Volumen in der Lunge machen sich dann doch bemerkbar.

Dafür hat mir eine Kollegin aus der Gruppe angeboten mit mir Walken zu gehen. Ich und walken? Wirklich?

12 Wochen später bin ich zur überzeugten Nordic-Walkerin geworden:

Walken klein Am Stock läuft es sich auch ganz gut

Wenn man es richtig macht (ein großes Dankeschön an S. für die tolle Einführung), dann ist Nordic Walking ähnlich anstrengend wie Laufen: Schwitzen und Muskelkater inklusive! Allerdings ist es schonender für die Gelenke, die eh schon unter dem Extragewicht zu leiden haben, und sanfter für das Herz-Kreislaufs-System. Am Anfang haben wir für die 5 km nur 12 Minuten länger gebraucht als die Laufgruppe, wobei ich inzwischen noch mal deutlich langsamer geworden bin.

Ich habe mir vorgenommen das Sportpensum (zweimal pro Woche walken + Yoga + schwimmen oder wandern gehen) auch alleine zu Hause so lange wie möglich weiter zu machen. Ist nicht ganz einfach, weil mich ein Ziel und ein Plan immer noch am besten motivieren. Aber mir geht’s danach einfach richtig gut und ich glaube die regelmäßige Bewegung ist auch mit ein Grund, wieso mich die ganzen Schwangerschaftsmätzchen bisher verschont haben.

Walking Stöcke klein Am Stock läuft es sich auch ganz gut

Nach der Geburt will ich mit Walken wieder langsam anfangen….trotzdem freue ich mich schon jetzt auf meinen ersten richtigen Lauf mit etwas mehr Tempo.

Ein lauer Sommerabend, meine Laufschuhe, der MP3 Player, die Garmin und ich in 10 kg leichter….hach ja ;-)

Faul, gemütlich, perfekt!

Kopfschmerzen (weil zuwenig getrunken) und draußen ist es kalt, nass und windig. Der perfekte Abend um dem Schweinehund mal den Vortritt zu lassen. Statt Intervalltraining auf dem Laufband arbeite ich lieber an der Amortisierung unserer Couch.

Mit von der Partie:

Erst eine Portion Kartoffelsalat mit Granatapfelkernen und ein Liter Wasser gegen die Kopfschmerzen. Den Salat habe ich letztes Jahr schon mal gepostet. Zum Rezept geht es hier.

 Faul, gemütlich, perfekt!

 Faul, gemütlich, perfekt!

Danach eine große “Tasse voller Glück” (aka Chai) mit Honig nach Julias Rezept

 Faul, gemütlich, perfekt!

 Faul, gemütlich, perfekt!

Die letzten Seiten von Margaret Atwoods The Blind Assassin (hat ein bisschen gedauert bis ich reingekommen bin, aber ab Seite 80 wirds echt spannend)

 Faul, gemütlich, perfekt!

Und eine neue Folge von Doktors Diary – endlich!

 Faul, gemütlich, perfekt!

Faul, gemütlich, perfekt!

Frage in die Runde: Welches Buch könnt Ihr im Moment empfehlen? Ich sitze nämlich jetzt quasi auf dem Trockenen…

Endspurt!

Es ist wieder Granatapfelzeit:

 Endspurt!

Supergesund, lecker und verschönert jedes Müsli. Nur leider sieht danach die Küche nach einem Blutbad aus.

Außerdem habe ich gerade eine Kokosnuss-Phase wie man sieht. Nicht in Form von Flocken oder Chips sondern frisch…hmmmm!

In den letzten Tagen hatte ich einen kleinen Laufhänger. Irgendwie hab ich mich beim Laufen nicht so richtig wohl gefühlt und sogar meinen langen Lauf am Sonntag abgebrochen und spontan zu einer kurzen Runde gemacht. :-(

Deshalb habe ich mir für die letzten 30 Tage vor den 30 km mehr Disziplin verordnet: Mehr Schlaf, strategischer Essen, wenig bis kein Alkohol und den Trainingsplan strickt befolgen!

Zur Einstimmung gab es heute eine Runde Intervalltraining auf dem Laufband: 3×3 km in 16 Minuten und dazwischen jeweils 8 Minuten bei niedriger Herzfrequenz. Das Tempo ging ganz schön an die Substanz und irgendwann habe ich Gänsehaut (?!) vor Anstrengung bekommen.

Frage in die Runde: Wie haltet Ihr es mit dem Trainingsplan: ist er eher eine grobe Richtlinie oder lauft Ihr gewissenhaft jede Einheit ab?

Neues Ziel: 30 km

Manchmal bestimmt der Zufall das nächste Ziel…

Über Twitter habe ich vor einigen Wochen Tom kennen gelernt, der nicht nur unglaublich lange laufen kann (nachzulesen auf marathonundlänger.de), sondern auch Wurzeln in der Offenburger Gegend hat. Durch ihn erfuhr ich von dem Eisweinlauf am 11. Dezember, bei dem die Läufer in Offenburg los laufen und 65 km später auf dem Weihnachtsmarkt in Baden-Baden einlaufen.

65 km am Stück? Für mich ausgeschlossen! Allerdings kann man den Ultralauf auch Häppchenweise mitlaufen. Während ich noch hin und her überlegte ob 30 km bis Dezember machbar sind, wurde ich von einer Mail in meinem Postfach überrascht. Mr. Ultra hatte dem Organisator bereits meine Teilnahme über 30 km an dem Eisweinlauf angekündigt.

Was soll ich machen, wenn das Schicksal so deutlich mit dem Zaunpfahl bzw. mit einer E-Mail wedelt! Ich habe mich verbindlich für den Lauf angemeldet und werde nun die nächsten Wochen für den Eisweinlauf trainieren. Dabei richte ich mich nach dem Marathonlaufplan mit der Zielzeit 4:20 aus das große Laufbuch von Herbert Steffny, wobei ich die langen Läufe aber ein bisschen verkürzen werde.

Berichte über Erfolge, Wehwehchen, lange Winterläufen und fiese Intervalleinheiten gibt’s wie immer hier.

Trainingseinheit für heute:

10 km Dauerlauf in der Mittagspause. Die erste Runde zusammen mit meinen Lauf-Kolleginnen, die zweite Runde alleine. Ganzschön schön, der Herbstwald!

Tipp:

Ab Donnerstag gibt es Winterlaufklamotten bei Aldi. Ich habe meine Aldi-Thermohose seit Jahren und sie hält und hält! Kann ich also nur empfehlen.

Lauftipps für zukünftige Längerläufer

Ich hab schon immer gerne Sport gemacht, mit dem Laufen habe ich aber erst so richtig mit ca. 24 Jahren angefangen. Von den üblichen Gründen wie Gewicht halten und Kondition steigern mal abgesehen, wollte ich vor allem einmal in meinem Leben an einer großen Laufveranstaltung teilnehmen. Einmal die Spannung vor dem Start spüren, den Lauf und das Anfeuern der Zuschauer erleben und das Glücksgefühl im Ziel genießen…

Der erste Halbmarathon war der Hammer…ich bin viel zu schnell losgelaufen und nach 13 km ging mir logischerweise die Puste aus. Bis Kilometer 15 habe ich (erfolglos) versucht meinen Puls wieder in den Griff zu bekommen und von Kilometer 15 bis 20 habe ich dann abwechselnd die Strecke, die 27 Grad im Schatten, mich und die schreiende Menge am Rand verflucht. Ich war mir absolut sicher, dass ich danach nie wieder laufen würde. Kaum im Ziel waren der Vorsatz und die letzten 8 km komplett vergessen. Das Glücksgefühl nach so einem Lauf ist einfach unbeschreiblich.

Inzwischen laufe ich nicht mehr nur der Lauf-Veranstaltungen wegen (auch wenn ich ein bisschen nach dem After-Volkslauf-Feeling süchtig bin). Laufen ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Es pustst mir den Kopf frei und versorgt mich mit Adrenalin wenn ich mal einen schlechten Tag habe. In den letzten 1,5 Jahren hatte ich sportlich einen kleinen Durchhänger. Um so schöner finde ich es, dass wir uns in den letztn Monaten wieder versöhnt haben. Am Wochenende werde ich an meinem siebten Halbmarathon teilnehmen und wenn alles gut geht, sind vielleicht in Zukunft auch mal mehr als 21 km drin sind.

 Lauftipps für zukünftige Längerläufer

Eine Freundin hat mich kürzlich gefragt wie sie es schafft, über die halbe Stunde hinaus zu kommen die sie normalerweise läuft. Ich habe mir dazu mal ein paar Gedanken gemacht und habe die folgenden Tipps für zukünftige Langläufer zusammen getragen:

Gehts oder läufts?

Es steht nirgendswo geschrieben, dass man die komplette Trainingseinheit durchlaufen muss. Wenn die Beine nicht wollen oder der Kopf laut “heute ist nicht mein Tag” schreit, lieber zügig weiter marschieren, statt sich zum Weiterlaufen zu zwingen (und so die Lust zu verlieren) oder das Training abzubrechen.

(Etappen)Ziele

Auf ein konkretes Ziel hin zu trainieren motiviert mich mehr, als einfach so ins Blaue zu joggen. Die Ziele können von Läufer zu Läufer unterschiedlich sein. Die einen nehmen sich vor die nächsten Monate zwei bis dreimal pro Woche laufen zu gehen, andere trainieren auf 5 oder 10 km Volksläufe hin (eine Übersicht gibt es übrigens hier). Wenn ich für ein größeres Ziel wie einen Halbmarathon trainiere, sind Volksläufe für mich auch gute Zwischen- bzw. Motivationssziele.

Tagebuch führen

Vielen Läufer finden es etxrem motivierend ein Lauftagebuch zu führen, in dem man Distanz, Zeit und die Art des Trainings einträgt und um Infos wie Gewicht und Befinden während des Laufs ergänzen kann (kann man zum Beispiel bei Uli Sauer herunter laden). Es spornt sie an wenn Sie schwarz auf weiß sehen können, wie viele Kilometer sie bereits gelaufen oder wie viel sie schneller geworden sind. Ähnlich funktionieren auch Online-Portale wie jogmap.de oder 1-2-sports. Für mich persönlich funktionieren Lauftagebücher allerdings nicht so gut, ich vergesse einfach ständig meine Läufe einzutragen.

Nach Plan laufen

Ich laufe meistens gerne – mit Betonung auf meistens! Mein Trainingsplan hilft mir dabei auch an den Tagen in die Laufschuhe zu steigen, an denen ich eigentlich gar keine Lust habe. Außerdem unterstützt mich der Plan dabei meine Leistungen langsam zu steigern. Ich trainiere immer mit einem individualisierten Plan von myasics.de, allerding gibt es im Internet jede Menge Trainingspläne für alle möglichen Distanzen und Zeiten.

Der Körper weiß wo es lang geht

Trainingsplan hin oder her – wenn mein Körper Pause schreit ist Pause angesagt! Es ist völlig normal, dass man nach dem Training Muskelkater hat. Wenn aus dem Kater aber echte Schmerzen werden, sollte man immer auf den eigenen Körper hören und es langsam angehen lassen.

Bei jedem läufts mal schlecht

Es ist noch lange kein Grund die Laufschuhe in die Tonne zu kloppen, nur weil es mal nicht rund läuft. Jeder hat mal einen schlechten Tag. Mein persönliches Highlight in Sachen “schlecht gelaufen” war, als ich einmal den langen Lauf nach 8 km abgebrochen habe und mit dem Bus nach Hause gefahren bin. Passiert so was öfters, sollte man allerdings mal Ursachenforschung betreiben. Vielleicht liegt es daran, dass man zu wenig gegessen oder getrunken hat oder die Läufe zu schnell angeht.

Frage in die Runde: Haben Euch diese Tipps was gebracht? Was fehlt Eurer Meinung nach noch, um sich langsam an die 10 oder 21 km heran zu tasten?

Das sagt Ihr dazu:

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