Hereinspaziert!


Spitzensportlerin, DIY-Addict, Sterneköchin und Supermum bloggt aus ihrem Leben.
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Family

Fotoshooting

Für die Dankeskarten zu Miras Geburt habe ich heute ein kleines Fotoshooting veranstaltet.

Das Model war ziemlich fasziniert von dem kleinen Lichtchen vorne an der Kamera und die meiste Zeit äußerst geduldig:

Fotoshooting 550x550 Fotoshooting

Wie gesagt, die meiste Zeit :-)

 

Farboffensive!

Das Wetter präsentiert sich heute grau in grau, deshalb habe ich eine kleine Farboffensive gestartet:

Farboffensive1 550x550 Farboffensive!

 

Farbe + Schuhe + Shoppen  = gute Laune

Ein reiner Luxuskauf waren die Tunschuhe aber nicht. Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mit meinen hübschen Ballerinas, Sandaletten und Highheels im Moment nicht weit komme. Selbst süße Kittenheels sind für ausgedehnte Spaziergänge mit Kinderwagen ungeeignet.

Lesson learned: Sneakers are a Moms best friend!

PS: Irgendwie mach grau den schlankeren Fuss…oder bilde ich mir das nur ein?

Sie ist da!

Heute vor 16 Tagen wurde sie geboren: unsere Tochter Mira Louise.

Die letzten zwei Wochen haben wir uns Zuhause richtig eingeigelt, um uns zu beschnuppern, kennen zu lernen, die ersten Tage mit einander zu genießen. Aber so langsam habe ich wieder etwas Lust auf die Welt…

Eigentlich hatte ich fest damit gerechnet, dass wir noch drei weitere Wochen haben um  vor der Geburt Zuhause klar Schiff zu machen, das Kinderzimmer fertig einzurichten usw. Für das Wochenende vom 25./26. waren Rudy und ich als Umzugshelfer eingeplant, letztes Wochenende wollte ich eigentlich beim Freiburg Marathon helfen und an Ostern habe ich einen großen Family-Brunch bei uns geplant.

IMG 3648 e1333745917903 550x733 Sie ist da!

Letztes Bild mit Bauch – zufällig einen Tag vor der Geburt entstanden

Und dann ist am 25.04. morgens um fünf Uhr die Fruchtblase geplatzt. Erst dachte ich ja an ein anderes Malheur, aber als es dann gar nicht mehr aufhörte zu laufen war klar, dass es jetzt losgeht.

Weil ich erstmal noch keine Wehen hatte, bat uns das Krankenhaus gegen 8 Uhr vorbei zu kommen….und wir saßen Zuhause und wussten nicht was wir mit uns anfangen sollen. Im Endeffekt waren die drei Stunden ziemlich lustig….zwischen Duschen, Frühstücken und Kliniktasche fertig packen haben wir viel gelacht und halb nervös, halb aufgedreht Witze gemacht.

IMG 3658 550x412 Sie ist da!Frühstück

Im Krankenhaus konnten wir direkt „unseren“ Kreissaal beziehen und wurden dann noch mal eine Runde spazieren geschickt. Für die Runde um den Block haben wir dann gut ne Stunde gebraucht, weil ich mich alle 20 Meter mal kurz am Zaun festkrallen musste um durchzuatmen…

 

IMG 3665 550x412 Sie ist da!Unser Kreissaal

Zurück im Kreissaal fingen die Wehen dann richtig an. Ich habe für mich im Vorfeld die Geburt immer mit einem Marathon verglichen und so ganz falsch lag ich damit im Nachhinein auch nicht. Das ganze hat einen Anfang und ein überwältigendes Ende und dazwischen gibt es gute, sehr gute und richtig fiese Phasen, in denen man am liebsten alles hinschmeißen will.

Kleiner Unterschied: bei einer Geburt gibt es die Möglichkeit einer PDA („Ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag“ meinte die Anästhesistin….und sie hatte recht!) und einen Kaiserschnitt, wenn gar nichts mehr geht.

Weil auch nach 9 Stunden kein Ende in Sicht war und die Kleine partout mit dem Po zuerst auf die Welt kommen wollte, haben sich Hebamme und Ärzte zum Schluss doch für einen Kaiserschnitt entschieden. Und so kam Mira um 19:10 Uhr auf die Welt.

IMG 3686 550x412 Sie ist da!

Und seitdem sieht die Welt irgendwie ganz anders aus….

 

Woche 33

Der Bauch wächst weiter und weiter und so langsam fühle ich mich wie ein Walroß. Ich bin seit letzter Woche Zuhause und verbrate meinen Resturlaub, der dann nahtlos in den Mutterschutz übergehen wird. Irgendwie komisch, auf einmal so viel Zeit zu haben….Urlaub ist es ja nicht wirklich.

 Blume auf Babybauch 550x371 Woche 33

Das Babybauch-Bild hat übrigens die Fotografin Melanie Rossel gemacht

Ich hatte die letzten Tage ein bisschen mehr Zeit zum Nachdenken und mir ist noch mal richtig bewusst geworden, wie irre so eine Schwangerschaft eigentlich ist. Der Körper weiß genau was er zu tun hat und sendet deutliche Signale was er dafür braucht. Wenn alles gut läuft, muss man sich eigentlich nur zurück lehnen, zuschauen und kann sich darüber freuen, wie schlau die Natur alles eingerichtet hat:

  • Ab der dritten oder vierten Woche (da wusste ich noch gar nichts von meinem Glück), also quasi zu dem Zeitpunkt als die kleine Bohne so richtig angedockt hat, hatte ich auf einmal eine unerklärliche Abneigung gegen Alkohol
  • In den ersten Wochen der Schwangerschaft bin ich Nachteule am liebsten um 9 Uhr Abends ins Bett gegangen. Ich habe das damals auf den Hochzeitsstress geschoben. Dabei war es das Hormon Progesteron, das dafür sorgt, dass man es in der kritischen Phase am Anfang etwas langsamer angehen lässt.
  • Ich hatte vor unserem Mexiko-Urlaub etwas Bedenken wegen dem ungewohnten Essen. War aber ganz einfach: ich hatte nur Appetit auf die Lebensmittel, die ich auch ohne Probleme vertragen habe.
  • Erhöhter Vitaminbedarf? Kein Problem Seitdem ich schwanger bin könnte ich Obst und Gemüse nur so in mich reinstopfen.
  • Heißhungerattacken? Frag mich mal lieber, wann ich keinen Durst habe! Die Menge an Blut in meinem Körper hat um 30 bis 40 Prozent zugenommen und der Teeumsatz in unserem Haushalt hat sich proportional dazu vervielfacht.
  • Seit dem siebten bis achten Monat wird mein Bauch mehrmals am Tag richtig hart. Das ist die Gebärmutter – ein Muskel, wie ich inzwischen weiß – die für die Geburt trainiert und ganz von alleine Intervalltraining macht.
  • Die Brustwarzen werden mit dem Verlauf der Schwangerschaft immer dunkler. Warum? Die Babys sind am Anfang kleine Maulwürfe, aber schwarz und weiß können sie unterscheiden. Je dunkler die Brustwarze, desto einfacher finden sie zur Milch.
  • Die Milch kommt erst 72 Stunden nach der Geburt, aber was isst das Baby denn bis dahin? Reicht das bisschen Vormilch überhaut aus? Laut unserer Hebamme hat so ein Neugeborenenmagen am Anfang nur ein Volumen von ca. 5 ml (so groß wie eine Murmel) – da machen ein paar Tropfen gut satt.

Ich finde es absolut faszinierend, wie gut die Natur vorgesorgt hat. Das ist auch mit ein Grund, wieso ich total entspannt bin, was das Thema Geburt angeht. Bislang wusste mein Körper ganz von alleine wie es gemacht wird, da wird er mich auch durch die letzte Phase der Schwangerschaft führen.

DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Wie bereits angedeutet habe ich mich das 8 Ball Kostüm entschieden. Die Diskokugel finde ich zwar auch klasse, aber gefühlte 2000 Spiegelsteinchen auf eine Plastikkugel kleben….dazu fehlt mir gerade die Zeit und auch die Lust. Die Reaktionen auf das Kostüm waren super….auch wenn einige dachten, es wäre ein Hinweis darauf in welchem Monat ich bin ;-)

Billardkugel von oben 550x733 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Wer es bei Gelegenheit nachmachen will, hier kommt die Anleitung:

Für das Kostüm braucht man:

  • Ein langes schwarzes (altes) Oberteil
  • Weißen Fleecestoff (ca. 30 cm x 30 cm)
  • Schwarzen Filz (ca. 15 x 20 cm)
  • Schere
  • Nähnadel
  • Weißen und schwarzen Faden
  • Weiße Handschuhe

Stoff für Billardkugel 550x412 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Und so geht’s:

  • Aus dem weißen Fleece einen Kreis in der gewünschten Größe ausschneiden (meine Schablone war eine Küchenschüssel).
  • Aus dem Filz eine Acht ausschneiden (Als Schablone eignen sich hier Trinkgläser in zwei verschiedenen Größen)
  • Die Acht auf den Fleece steppen und den weißen Kreis auf das Oberteil nähen.
  • Tipp: Um die Rundung richtig hinzubekommen, habe ich einen Fußball untergelegt und an der Seite noch zwei Abnäher eingefügt.

Die acht 550x412 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Insgesamt habe ich ca. eine Stunde gebraucht. Sollte das Kostüm noch mal zum Einsatz kommen, wird das Outfit übrigens noch um Ohrringe und einen Hut ergänzt.

Billardkugel am Rhein 550x771 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

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