Hereinspaziert!


Spitzensportlerin, DIY-Addict, Sterneköchin und Supermum bloggt aus ihrem Leben.
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Allgemein

DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Wie bereits angedeutet habe ich mich das 8 Ball Kostüm entschieden. Die Diskokugel finde ich zwar auch klasse, aber gefühlte 2000 Spiegelsteinchen auf eine Plastikkugel kleben….dazu fehlt mir gerade die Zeit und auch die Lust. Die Reaktionen auf das Kostüm waren super….auch wenn einige dachten, es wäre ein Hinweis darauf in welchem Monat ich bin ;-)

Billardkugel von oben 550x733 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Wer es bei Gelegenheit nachmachen will, hier kommt die Anleitung:

Für das Kostüm braucht man:

  • Ein langes schwarzes (altes) Oberteil
  • Weißen Fleecestoff (ca. 30 cm x 30 cm)
  • Schwarzen Filz (ca. 15 x 20 cm)
  • Schere
  • Nähnadel
  • Weißen und schwarzen Faden
  • Weiße Handschuhe

Stoff für Billardkugel 550x412 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Und so geht’s:

  • Aus dem weißen Fleece einen Kreis in der gewünschten Größe ausschneiden (meine Schablone war eine Küchenschüssel).
  • Aus dem Filz eine Acht ausschneiden (Als Schablone eignen sich hier Trinkgläser in zwei verschiedenen Größen)
  • Die Acht auf den Fleece steppen und den weißen Kreis auf das Oberteil nähen.
  • Tipp: Um die Rundung richtig hinzubekommen, habe ich einen Fußball untergelegt und an der Seite noch zwei Abnäher eingefügt.

Die acht 550x412 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Insgesamt habe ich ca. eine Stunde gebraucht. Sollte das Kostüm noch mal zum Einsatz kommen, wird das Outfit übrigens noch um Ohrringe und einen Hut ergänzt.

Billardkugel am Rhein 550x771 DIY: 8 Ball Kostüm für Damen mit Kugel

Foto: Eisblumen

Eisblumen 550x433 Foto: Eisblumen

So schön, so zart, so eisigkalt: der Frost hat Eisblumen an die Scheiben gemalt.

Karotten und Kuchen: das Buch von Tina Haupert

image thumb1 Karotten und Kuchen: das Buch von Tina HaupertCarrots n’ Cake ist einer der ersten Blogs, die ich überhaupt gelesen habe. Die Dame des Hauses, Tina, wohnt mit ihrem Mann Matt und Mops Murphy in Boston und schreibt über einige meiner Lieblingsthemen wie (gesundes Essen), Laufen, Leben, Lieben und das Leben an und für sich. Vor einigen Wochen hat sie ein Buch heraus gebracht mit dem süßen Titel Carrots n’ Cake: Healthy Living one Carrot and one Cupcake at a time. Und als ich vor zwei Wochen in einer kleinen Buchhandlung in Portland, Maine, vor dem Buch stand, habe ich mich nicht nur sehr gefreut sondern auch gleich zugegriffen.

Ähnlich wie der Blog ist auch das Buch sehr persönlich geschrieben. Man lernt einige Dinge über Tina, die bislang so nicht im Blog standen: von ihrer Kindheit in eher ärmlichen Verhältnissen, über ihre Unsicherheit als Teenie und junge Frau bis hin zu einer Brustverkleinerung gibt sie eine Menge Einblicke in recht private Themen. Trotzdem bleibt dieser Big Brother Voyeurismus aus. Vielleicht weil man beim Lesen das Gefühl hat einfach mehr über eine (Online)Freundin zu erfahren, an deren Leben man schon eine ganze Weile Teil nimmt?

Im Mittelpunkt des Buches steht aber eigentlich, wie Tina es vor ein paar Jahren geschafft hat die “Berufsanfängerkilos” (sind mir durchaus auch bekannt) wieder loszuwerden und ihr Gewicht dauerhaft zu halten. Dafür hat sie weder eine krasse Diät gemacht noch knabbert sie bis heute nur an Salatblättern rum. Sie hat stattdessen über einen längeren Zeitraum ausprobiert was ihr Körper so braucht und hält sich sehr diszipliniert daran. Außerdem  hat sie angefangen regelmäßig Sport zu machen – besonders Laufen und Krafttraining.

Am Anfang fand ich die Disziplin in Bezug auf Essen eher etwas fremd. Mit der Zeit (die Autofahrt von Portland nach Boston ist lang) aber eigentlich sehr konsequent und ihre Tipps gar nicht so verkehrt. Die Dame plant nämlich voraus – nicht nur in Sachen Qualität auf dem Teller sondern auch in Sachen Quantität. Sie plant samstags, was sie die Woche über kochen und essen wird. Sie  überlegt sich vor Beginn eines Grillabends, was sie alles probieren will statt sich den Teller vollzuladen (mein Style). Und sie überlegt sich bereits am Nachmittag mit klarem Kopf wie viele Cocktails sie nach der Arbeit mit ihren Mädels trinken wird (Tinas Tipp: eher keinen Cocktail, dafür das teuerste Glas Wein auf der Karte, das dann aber bitte richtig genießen).

Zusammen mit den vielen leckeren Rezepten und Trainingstipps ein nettes Buch, das mir ein paar neue Denkanstöße gegeben hat. Das mit der Quantität ist nämlich bisher nicht so meins. Und das ist vielleicht auch einer der Gründe, wieso ich mich durch die Lauferei zwar viel wohler in meinem Körper fühle, der Zeiger der Waage sich aber kaum nach links verschoben hat.

Das sagt Ihr dazu:

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